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Mädchen und Jungen arbeiten elf oder zwölf Stunden am Tag auf dem Baumwollfeld, klopfen Steine oder sammeln Müll. Sie müssen Schläge und sexuelle Gewalt erdulden. Weltweit arbeiten 150 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren – viele von ihnen unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit sehr schaden. Menschenhändler nutzen die Not armer Familien aus und verkaufen Kinder als billige Arbeitskräfte und Prostituierte. Weltweit sind rund 1,2 Millionen Kinder Opfer von Menschenhändlern. In vielen Ländern werden aufgegriffene Straßenkinder zusammen mit erwachsenen Straftätern ins Gefängnis gesteckt. Und in den Kriegen unserer Zeit zählt der Einsatz von gerade zwölf Jahre alten Kindern als Soldaten zum Alltag.
Es gibt keine einfache Lösung, um Kinder vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen. Deshalb entwickelt UNICEF vielseitige Programme. UNICEF hilft den Kindern direkt - mit Schulmaterial sowie medizinischer und psychologischer Hilfe. UNICEF arbeitet mit Eltern, Schulen und Gemeinden zusammen, um mehr Bewusstsein für Kinderrechtsverletzungen zu schaffen. UNICEF drängt zudem die Regierungen, Fälle von Ausbeutung und Missbrauch schärfer zu verfolgen und bessere gesetzliche Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern zu schaffen.
Arbeitende Kinder in die Schule bringen
UNICEF organisiert Bildungskurse, in denen arbeitende Kinder lernen können, wenn sie Zeit dafür haben. Häufig ist das nachmittags oder am frühen Morgen. Die Eltern erhalten Unterstützung, um ihr Einkommen zu verbessern - zum Beispiel durch Kleinkredite zur Existenzgründung oder die Bereitstellung von Vieh.
Opfern sexueller Ausbeutung helfen
UNICEF hilft, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung medizinisch und psychologisch zu betreuen - beispielsweise in speziellen Schutzhäusern. Mädchen, die aus der Prostitution befreit wurden, können eine Ausbildung machen - eine wichtige Unterstützung für einen Neuanfang.
Straßenkindern und anderen benachteiligten Kindern helfen
UNICEF unterstützt Anlaufstellen für Straßenkinder und schult Betreuer, die sich um die Mädchen und Jungen kümmern. Nach Möglichkeit sollen die Kinder wieder Kontakt zu ihren Eltern oder anderen Verwandten erhalten. UNICEF schult zudem Polizisten und Justizmitarbeiter, damit sie Kindern bei kleineren Vergehen Hilfe vermitteln - statt sie ins Gefängnis zu stecken.
Kriegskindern helfen
UNICEF hilft, ehemalige Kindersoldaten zu betreuen und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Minenverletzte Kinder erhalten von UNICEF Prothesen und Rollstühle. In Flüchtlingslagern hilft UNICEF, unbegleitete Kinder zu registrieren und sie wieder mit ihren Familien zusammenzuführen.
Helfen Sie mit, dass Kinder gesund und sicher aufwachsen und zur Schule gehen können.
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